Spektakuläres Match: Neun Tore im ersten Finalspiel

 

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Genau so hatten sich das alle neutralen KHL-Fans vorgestellt: Tore, Strafen und Spektakel lieferten Metallurg Magnitogork und SKA St. Petersburg gleich im ersten Aufeinandertreffen um den Gagarin Cup. Einen Skandal gab es auch.

Wenn auch nur einen kleinen. Bei der Pressekonferenz nach dem spektakulären 5:4 Erfolg für St. Petersburg im ersten Spiel zwischen Magnitka und SKA um den Gagarin Cup 2017 ging es trotz einsilbiger Antworten plötzlich heiß her. Auf die Frage nach dem Stockstich von Vadim Shipachyov im letzten Drittel stand Oleg Znarok einfach auf und ging. Seinen Co-Trainer bei der Nationalmannschaft und Ilja Vorobjev, der als Chefcoach von Metallurg zum ersten Mal gegen Znarok in einer Playoff-Serie antritt, forderte er auf, mitzukommen. Mit Erfolg und einem großen Lacher bei Vorobjev.

Dieser Abschluss passte zu dem sportlichen Feuerwerk, das beide Team zuvor in 60 Minuten auf dem Eis abgebrannt hatten: Neun Tore, zwei Spieldauerdisziplinarstrafen und eine Menge Action. Dieses erste Spiel der Finalserie entsprach den hohen Erwartungen.

Der Sieg von SKA war verdient, weil sich das Team von den Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen ließ. Vor allem aber, weil das Powerplay wieder einmal funktionierte. Bei Magnitka gibt es dagegen noch Verbesserungspotential. Und wenn die erste Sturmreihe nicht endlich mehr Unterstützung der eigenen Mitspieler erhält, könnte diese Serie bald zu Ende sein.

Am Montag um 16 Uhr deutscher Zeit geht es mit dem zweiten Aufeinandertreffen in Magnitogorsk weiter.  

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