CSKA gewinnt Spiel eins

Eine klare Angelegenheit war die erste Partie des Gagarin Cup Finales 2016. CSKA Moskau besiegte Metallurg Magitogorsk mit 5:1. Ebenbürtig waren die Gäste nur im ersten Drittel, anschließend überrannten Radulov und Co. ihre Gegenspieler. „Wir waren zu viel in Unterzahl, um ein besseres Ergebnis zu erreichen“, ärgerte sich Metallurg-Teainer Ilja Vorobjev. Weiter geht die Serie mit dem nächsten Heimspiel von CSKA Moskau am morgigen Samstag, den 9. April, um 16 Uhr deutscher Zeit.

 

Gagarin Cup 2016: Würdiges Finale

„Schade, dass die Finalserien so schnell vorbei waren, aber toll, dass ausgerechnet diese beiden Teams den Gagarin Cup-Sieger ausspielen.“ In der KHL sind die Emotionen zweigeteilt: Auf der einen Seite die Trauer in St. Petersburg und Ufa über das Saisonende. Auf der anderen die große Vorfreude im ganzen Land auf das würdige Finale CSKA Moskau gegen Metallurg Magnitogorsk. Am 7. April geht es los. Gagarin Cup 2016: Würdiges Finale weiterlesen

Halbfinale in der KHL – Zeit für Helden

In der KHL starten jeweils die beiden Halbfinalserien auf dem Weg zum Gagarin Cup 2016. CSKA Moskau gegen Torpedo Nizhny Novgorod, Dynamo Moskau gegen SKA St. Petersburg sowie Avangard Omsk gegen Ufa und Metallurg Magnitogorsk gegen Novosibirsk lauten die Paarungen. Halbfinale in der KHL – Zeit für Helden weiterlesen

CSKA Moskau führt die KHL als Titelanwärter in Richtung Saisonabschluss

Auch die All-Stars von Metallurg hoffen auf eine gute Ausgangsposition für die Playoffs.

A photo posted by „Metallurg“ Magnitogorsk (@hcmetallurg) on

Auch die All-Stars von Metallurg hoffen auf eine gute Ausgangsposition für die Playoffs.

Dank des frühen Saisonstarts biegt die KHL bereits auf die Zielgerade der Hauptrunde ein. Nur noch sechs bis neun Spiele bleiben den Teams, um auf den Playoff-Zug aufzuspringen, die Form für die Endrunde zu finden oder die Saison würdevoll zu beenden.

Nachdem die Wechselfrist in der KHL bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag endete, schmerzen langfristige Verletzungen jetzt besonders – ein Ersatz ist nicht mehr möglich. Entsprechend überrascht reagierten die Fans von Meister SKA St. Petersburg auf das Verhalten des Managements. Denn ausgerechnet der schwerste und größte Akteur im Kader steht dem Team nicht mehr zur Verfügung. Evgeny Artyukhin ist arbeitslos.

Sportlich kämpft die Mannschaft von Sergei Zubov noch immer um die Playoff-Teilnahme. Trotz des mit Stars nur so gespickten Kaders zeigte CSKA Moskau im direkten Aufeinandertreffen der beiden Armeeklubs Anfang Januar, wer aktuell der größte Favorit auf den Gagarin Cup ist. Der Hauptstadtklub bewies bereits zuvor gegen Lokomotive, wer die momentan beste Equipe der Liga ist. Eng geht es im Westen beim Kampf um den Strich zu: Selbst der Tabellenzwölfte Dynamo Riga kann sich noch Hoffnung auf die Playoffs machen. Neben SKA hinkt auch Dynamo Moskau den hohen Erwartungen hinterher.

Im Osten wechselt die Tabellenführung beinahe täglich. Mit Avangard, Metallurg, Sibir und Salavat machen sich gleich vier Klubs berechtigte Hoffnung auf die beste Ausgangssituation für die Endrunde. Größte Überraschung ist Admiral Wladiwostok. Der Ex-Klub von Felix Schütz überzeugt unter Trainer Alexander Andriewski mit disziplinierter Mannschaftsleistung und liegt aktuell sogar vor Kazan. Durchgereicht wird dagegen Spengler Cup-Halbfinalist Avtomobilist, bei denen Trainer Andrei Razin um seinen Job kämpft.

Ligaweit versprechen die kommenden Tage viel Spannung, denn wirklich abschreiben können die Spielzeit aktuell nur wenige Mannschaften.

Alexander Semin zurück in der KHL

Er ist wieder da: In der vergangenen Woche unterschrieb Alexander Semin in Magnitogorsk. Genie und Wahnsinn – kaum ein anderer Akteur verkörpert so unglaubliches Talent und freches Desinteresse in einer Person. Wenn Semin will, entscheidet er große Spiele. Jeweils mit einem Doppelpack schoss er die Sbornaja 2008 und 2012 zum WM-Titel. Wenn Semin aber nicht will – und das kommt häufiger vor als WM-Finalspiele – agiert er lustlos, apathisch, ohne Disziplin.

Bei Carolina ärgert sich das Management noch heute über den überteuerten Fünfjahresvertrag von 2013. Nachdem dieser aufgelöst ist und Semin im Sommer für kleines Geld in Montreal unterschrieb, hofften seine Fans, dass er diese letzte NHL-Chance nutzen würde. Doch anstatt sich mit Einsatz und Fleiß anzubieten, agierte Semin wie ein Superstar – und wurde schließlich rausgeschmissen.

In der KHL freut man sich selbstverständlich über einen Stürmer seiner Qualität. Bei Metallurg ist man überzeugt, dass Semin dem Team von Ilja Vorobjev hilft. Doch auch in Russland läuten die Alarmglocken – sein Vertrag gilt daher erst einmal bis Saisonende. Es liegt an ihm, zu beweisen, ob von Alexander Semin nur noch der große Name übrig ist, oder ob er sein Talent mal wieder abrufen möchte.